Montag, 29. Juli 2013

"Hände weg vom Wodka!" - Wie unsere vier beliebtesten Drogen wirken

"Die meisten Menschen geben ihre Laster erst dann auf,
wenn sie ihnen Beschwerden bereiten."
(William Somerset Maugham)

Genussrauchen: Im Prinzip unmöglich.

Ein Deutscher trinkt - eigentlich müsste man sagen: säuft - laut der "Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen" pro Jahr etwa eine Badewanne voller Alkohol aus. Schon Jugendliche trinken sich reihenweise ins Koma und jedes Jahr sterben in Deutschland hunderte Menschen an harten Drogen wie Heroin. Auf deutschen Schulhöfen qualmen Teenager, was das Zeug hält; vielen ist es ein Leichtes, sich illegale Drogen wie Cannabis zu verschaffen. Grund genug, einmal einen ausführlicheren Blick auf unsere vier beliebtesten Suchtmittel zu werfen.


Platz 1: Coffein

"Ein guter Kaffee muss schwarz wie die Nacht,
heiß wie die Liebe und so süß oder bitter wie das Leben sein."
(Arabisches Sprichwort)

Coffein - chemisch gesehen ein Purinalkaloid - ist die weltweit am häufigsten konsumierte Droge. Mit hoher Wahrscheinlichkeit halten auch Sie gerade  ein coffeinhaltiges Getränk in Ihrer Hand oder lassen Reste davon in Ihren Adern zirkulieren. Die Substanz findet sich hauptsächlich in Kaffee oder Tee (Coffein und Teein sind identisch) sowie in so genannten "Energy-Drinks".

Coffein kann die Blut-Hirn-Schranke fast ungehindert passieren. In geringer Konzentration wirkt Coffein hauptsächlich auf die sensorischen Teile der Hirnrinde, wodurch das Konzentrationsvermögen erhöht wird, da Coffein in seiner Struktur Adenosin ähnelt, einer Substanz, die bei der Aktivität von Nervenzellen gebildet wird und dort an Rezeptoren bindet, wodurch die Aktivität nach und nach gesenkt wird. Dies beugt einer möglichen Überlastung der Nervenzellen vor - wir merken es daran, dass wir ermüden und unsere Konzentration nachlässt. Coffein besetzt nun die Adenosinrezeptoren, aktiviert sie jedoch nicht, und Adenosin kann nicht mehr andocken - die Übermüdung bleibt folglich aus. Ist das nicht auf Dauer gefährlich? Die Antwort lautet (wie bei nahezu allen Giften): In geringen Dosen nicht. Die tödliche Dosis von Coffein liegt erst bei etwa 100 Tassen Kaffee auf einen Schlag. Das schaffen nicht einmal Studenten kurz vor Ende der Abgabefrist ihrer Abschlussarbeit.
Dröhnt man sich allerdings regelmäßig mit hohen Dosen von Coffein zu, bildet der Körper weitere Adenosin-Rezeptoren - und ein Toleranz-Effekt stellt sich ein. Deswegen nennt man es Droge: Auch Coffein macht (ein wenig) süchtig. Unter den Strich jedoch - dies zeigen alle Studien - ist Kaffee ein gesundes Getränk.

Allerdings sieht sich auch der Kaffee immer wieder dem Verdacht ausgesetzt, er sei irgendwie gesundheitsgefährdend. Vermutlich einzig aus dem Grund, weil er bitter schmeckt - dem evolutionär auf Steinzeitniveau stehen gebliebenen Menschen sind Bitterstoffe immer noch suspekt, da sie potenziell giftähnlich schmecken (aus gleichem Grund meiden Kinder Artischocken oder Rosenkohl, lieben hingegen Pizza, Schokolade oder Pommes mit viel Ketchup - denn die schmecken energiereich süß und fett - und nicht gefährlich bitter).

Bisher konnte keine Studie nachweisen, dass Kaffee gesundheitsschädlich ist - ganz im Gegenteil. Coffein wirkt der Fettsynthese im Körper entgegen - der Espresso nach dem Mittagessen macht also durchaus Sinn - und hält schlank. Ein Hoch auf die mediterrane Küche!



Platz 2: Alkohol

"Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol,
Weiber und schnelle Autos ausgegeben ... 
den Rest habe ich einfach verprasst." (George Best)

"Morgens ein Sekt - das schmeckt" - In Deutschland gibt es viele schöne Trinksprüche.


Ein frühes prominentes Opfer des Alkohols war Alexander der Große. Nachdem er Kleinasien, Ägypten, Mesopotamien, Persien und Teile des heutigen Afghanistans und Indiens quasi im Handstreich erobert hatte, kippte er im Andenken an seinen verstorbenen Freund Hephaiston 323 vor Christus in Babylon etwa fünf Liter Rotwein auf ex, fiel ins Delirium - und war fortan ebenfalls Geschichte.

Dieser Tage war den Zeitungen zu entnehmen, ein Deutscher trinke pro Jahr im Durchschnitt immerhin 9,6 Liter reinen Alkohol. Das seien so etwa 325 Flaschen Bier, 27 Flaschen Wein, 5,5 Flaschen Schaumwein und mehr als 7 Flaschen Spirituosen. (Quelle: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)). Der Durchschnittsdeutsche, wohlgemerkt. Wenn es also Abstinenzler und Kleinkinder gibt, die gar keinen Alkohol trinken - wie viel mag dann erst der Rest konsumieren?
Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 74.000 Menschen an den Folgen ihres Alkoholmissbrauchs. Am höchsten ist der riskante Alkoholkonsum bei den 18- bis 29-Jährigen (Alexander der Große war übrigens zum Zeitpunkt seines Todes auch erst 32 Jahre alt).

Eine Notärztin, die beruflich regelmäßig jugendliche Komasäufer ins Leben zurückholen darf, antwortete mir auf meine Frage, was sie denn Jugendlichen hinsichtlich ihres Alkoholkonsums raten würde: "Vor allem lasst die Hände vom Wodka!" Dieser sei die beste Einstiegsdroge, um in kürzester Zeit zum lebenslangen Alkoholiker zu werden. Jugendliche mixten Wodka gerne mit allen möglichen Fruchtsäften oder zuckerhaltigen Getränken wie Cola oder Energy-Drinks (was die Wirkung weiter verschlimmere).

Alkohol zählt zu den legalen Drogen. Alle Versuche, ihn trotz seiner gesundheitsschädigenden Wirkung zu verbieten, sind zumindest in demokratischen Staaten gescheitert. Ein Blick auf die Weltkarte des Alkoholkonsums bei Wikipedia zeigt die Länder mit der höchsten Suchtproblematik. Deutschland und Russland haben hierbei die gleiche Farbe, in beiden Ländern gilt das Motto "Du bist cool, wenn du viel verträgst!" - Prost!


Pro-Kopf-Konsum von Reinalkohol in Litern bei Über-15-Jährigen.
Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AAlcohol_by_Country.png (gemeinfrei)


Der Fachbegriff für Trinkalkohol lautet "Ethanol". Ethanol ist ein Zellgift. Es erreicht über das Blutgefäßsystem die Blut-Hirn-Schranke, welche es problemlos passiert, es schädigt Nervenzellen und beeinflusst den Hirnstoffwechsel. Auffällig sogar für Laien ist der Effekt, dass die Gefahrenwahrnehmung Betrunkener zu leiden scheint: Der Ängstliche wird plötzlich mutig, der Schüchterne schwingt auf einmal kühne Reden, der Mittelspurfahrer schwenkt abrupt nach links auf die Überholspur, gibt Vollgas und blinkt aggressiv mit der Lichthupe. Der Bereich im Gehirn, der für soziale Grenzen zuständig ist, wird augenfällig nach und nach lahm gelegt. Irgendwann tanzt man völlig enthemmt splitternackt auf dem Marktplatz, grölt anzügliche Lieder und pöbelt Ordnungshüter oder ein paar zufällig vorbeikommende Rocker der "Hell's Angels" an.

Der Blutalkoholwert wird in Promille ausgedrückt. Diese Einheit gibt das Verhältnis von Milligramm Alkohol zu Gramm Blut an (mg / g). So entspricht eine Blutalkoholkonzentration von 0,5 mg/g einem Wert von 0,5 Promille. Die tödliche Dosis liegt je nach Konstitution bei etwa 4 Promille (der traurige Rekord liegt jedoch bei über 7 Promille).

Ethanol kann direkt durch die Zellmembranen auch der Mundschleimhautzellen diffundieren. So hat man bereits Alkohol aufgenommen, obwohl man noch gar nicht geschluckt hat. Hat man zu trinken begonnen, dauert es je nach Vorspeise und Konstitution 10 bis 90 Minuten, bis die Höchstkonzentration des Alkohols im Blut erreicht ist. Zwanzig Prozent werden im Magen resorbiert, der Rest im Dünndarm. Zwei bis zehn Prozent des aufgenommenen Ethanols werden unverändert über Urin, Schweiß und Atemluft wieder an die Umwelt abgegeben.

Alkohol bindet an den GABA-Rezeptor (GABA = Gamma-Aminobuttersäure) und führt über eine Verstärkung der Durchlässigkeit für Chloridionen an der Nervenzellmembran zur Hyperpolarisation, wodurch die Aktionspotenzialfrequenz abnimmt. Gleichzeitig wird das wichtigste nervenerregende System durch die Beeinflussung des NMDA-Rezeptors (Ionenkanäle in der Zellmembran, die durch die Bindung von Glutamat aktiviert werden) gehemmt und es kommt so zu einer sedierenden (beruhigenden) Wirkung.

Nun gibt es Menschen, die zumindest andeutungsweise Wert auf die Feststellung legen, erst der regelmäßige Genuss von Alkohol habe es ihnen ermöglicht, ein hohes Alter zu erreichen (wie Peter Scholl-Latour, 89, der jeden Abend einen Whisky konsumiert). Die älteste bekannte Frau der Welt, Jeanne Calment aus der Bretagne, führte ihr Alter unter anderem auf den Genuss von Portwein zurück. Sie wurde 122 Jahre und 5 Monate alt.

Und um wie viele Kunstwerke oder geistreiche Texte wäre die Welt wohl ärmer, hätten Künstler aller Zeiten auf ihr regelmäßiges Glas Rotwein verzichtet? Aber auch hier gilt: Die Dosis macht das Gift. So könnten wir uns wohl noch immer an neuen Songs von Amy Winehouse [sic!] erfreuen, hätte sie diese Regel beherzigt. Und auch von Ludwig van Beethoven - der übermäßig dem damals auch stark bleiverseuchten Rotwein zusprach - gäb's vielleicht heute noch eine zehnte Symphonie.

Eine 0,5-Liter-Flasche Bier mit 16 g Ethanol wird in ca. ein bis zwei Stunden abgebaut. Ungefähr diese Menge sieht die WHO gerade noch als gesundheitlich unproblematisch an.



Platz 3: Nikotin

"Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht.
Ich habe es schon hundertmal geschafft."
(Mark Twain)

Eins gleich vorneweg: Der Staat verdient nicht an den Rauchern. Raucher verursachen alleine in Deutschland pro Jahr einen volkswirtschaftlichen Schaden in Höhe von 41 Milliarden Euro - durch Frühinvalidität, vorübergehende Arbeitsunfähigkeit oder verlorene Lebensjahre. Den zehn Milliarden Euro an Steuereinnahmen aus der Tabaksteuer stehen schon die ebenfalls etwa zehn Milliarden Euro Verlust an Steuereinnahmen durch arbeitsunfähige oder tote Raucher gegenüber - ein Nullsummenspiel für den Staat. 110.000 bis 140.000 Tote pro Jahr gehen allein in Deutschland auf das Konto des Tabakkonsums. Trotzdem ist Rauchen weiterhin legal - eigentlich erstaunlich.

Raucher finden sich grundsätzlich in allen Schichten. Es gibt rauchende Erzieher (ärgerlich), Pfleger (verständlich), Ärzte (unverständlich), Bio-Lehrer (vollkommen unverständlich) und Bundeskanzler (je nach Amtsverständnis und Art der Ausübung quasi unvermeidbar). Statistisch gesehen ist der Anteil von Rauchern in bildungsnahen Schichten jedoch niedriger als in bildungsfernen. Jugendliche aus Familien mit höherem sozialen Status rauchen signifikant weniger als solche mit niedrigerem (wohingegen es sich beim Alkoholkonsum umgekehrt verhält!). Auch rauchen Eltern - bedauerlicherweise! - häufiger als kinderlose Paare. Besonders oft rauchen junge Eltern, vermutlich, weil ihre eigenen Eltern in ihrer eigenen Vorbildrolle kläglich versagt haben.
Raucher, die eine Schachtel Zigaretten täglich rauchen, bezahlen dafür ungefähr 1300 Euro pro Jahr (Stand: 2004). Trotzdem findet sich der Großteil der Raucher im Geringverdienerbereich: Ein Drittel der Raucher verfügt nur über ein Haushaltseinkommen von unter 1300 Euro - genauso viel, wie man im Jahr fürs Rauchen ausgibt, wenn man täglich eine Schachtel raucht.

Das Nachtschatten-Alkaloid Nikotin ist ein starkes Nervengift. Tabakpflanzen erzeugen Nikotin in ihren Wurzeln. Reift die Pflanze, wandert das Gift in die Blätter und dient dort der Abwehr von Schadinsekten.
Im menschlichen Körper wirkt Nikotin einerseits auf die Acetycholinrezeptoren von Nervenzellen und fördert andererseits die Ausschüttung von Adrenalin sowie von Dopamin und Serotonin. Es beschleunigt den Herzschlag und erhöht den Blutdruck. Leider ist die Wirkung nur von kurzer Dauer. Dafür stellen sich alsbald Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen oder Ängstlichkeit ein, die bis zu 72 Stunden andauern können. Das ist auch der Grund dafür, warum das Abhängigkeitspotenzial von Nikotin irgendwo zwischen Alkohol und Kokain rangiert.



Platz 4: Cannabis (THC)

"Nein, liebe Zuschauer, das ist keine Zeitlupe,
der läuft wirklich so langsam." (Werner Hansch)

Während meiner Studentenzeit wurde mir einmal während einer Party in Berlin-Friedenau ein Joint angeboten. Ich reichte ihn freundlich mit den Worten "Nein danke!" an einen Nebenmann weiter. Warum?

Die Antwort in Kurzform lautet:
  1. Weil der Konsum von Cannabis illegal ist und ich mich an Gesetze halten möchte.
  2. Weil Cannabiskonsum vermutlich doch abhängig macht und ich im Bekanntenkreis leider ein trauriges Beispiel erleben konnte.
  3. Weil Cannabiskonsum möglicherweise dumm macht (dazu unten mehr).
Cannabis ist die meistkonsumierte illegale Droge der Welt, ebenso in Deutschland. Der weltweit größte Produzent von Cannabis ist Afghanistan. Das in Deutschland konsumierte Marihuana stammt jedoch überwiegend aus versteckten Kunstlicht-Gewächshäusern. Hauptwirkstoff ist das psychoaktive Tetrahydrocannabinol (THC). Wie alle Rauschdrogen bewirkt auch THC eine Änderung der Aktivität der Nervenzellen in bestimmten Hirnregionen. Hierdurch kommt es zu einer veränderten Wahrnehmung von sich selbst und der Umwelt. THC wirkt als Agonist, das heißt, es aktiviert Rezeptoren im Gehirn, die eigentlich für Neurotransmitter gedacht sind. Eine weitere Studie zeigte: Cannabis mindert Dopamin-Synthese im Gehirn. Das Rauchen von Cannabis kann zudem wegen zahlreicher giftiger, krebserregender Verbrennungsprodukte den Atem- und auch den Verdauungstrakt schädigen.

Cannabis-Konsumenten sind oft passiv, teilnahmslos und antriebsvermindert. Die Verlangsamung im geistigen Verhalten von Cannabis-Konsumenten fiel auch Forschern auf - diese untersuchten an einer repräsentativen Gruppe von Neuseeländern, inwieweit sich der Drogenkonsum auf den Intelligenzquotienten (IQ) auswirkt. Ergebnis: Etwa acht IQ-Punkte büßen Betroffene zwischen dem Alter von 13 und 38 Jahren ein. Auch wenn die Methodik der Studie gleich von einigen anderen Wissenschaftlern in Frage gestellt wurde - so ganz falsch klingt deren Ergebnis nicht.

Ein weiteres Problem: Cannabis ist für viele eine Einstiegsdroge, um irgendwann auch mal Stärkeres zu probieren. Wenn man erst einmal die Dealer kennt ...

Dennoch gibt es auch gute Gründe, den Konsum von Cannabis zu legalisieren, wie es beispielsweise die Piratenpartei fordert oder jüngst die FAZ-Journalisten Claudius Seidl und Harald Staun (die sich sogar für die Legalisierung aller Drogen aussprechen). Ihr Fazit: "Die Steuerberaterin und der Mathelehrer werden nicht anfangen, Heroin zu spritzen, nur weil es die Droge gerade im Sonderangebot gibt. Und der Süchtige wird sich den nächsten Schuss setzen wollen, ganz egal, was die Droge gerade kostet."

Den Aufsatz einer Gruppe von Ökonomen um den Nobelpreisträger Gary Becker namens "The Economic Theory of Illegal Goods" bringen die Autoren wie folgt auf den Punkt: "Man sollte die Drogen legalisieren, den Handel staatlich regulieren - und die Drogen dann so stark besteuern, dass der Preis sehr hoch bleibt und alle Gelegenheitsnutzer, alle Malausprobierer und die Jugendlichen sowieso abschreckte." Das Geld käme dann statt der Mafia der Steuer zugute.

Die beste Zusammenfassung, die zugleich ein Fazit des Beitrages zum Thema "Cannabis", aber auch des gesamten Beitrages, darstellen könnte, liefert das Parteiprogramm der Piratenpartei, wo es pointiert heißt:

"Die deutsche Drogenpolitik setzt seit 40 Jahren fast ausschließlich auf das Mittel der Prohibition und verfolgt damit das unrealistische Ziel einer drogenfreien Gesellschaft. Aus einschlägigen Studien als wenig sucht- und gesundheitsgefährdend bekannte Stoffe bleiben verboten, während zugleich gefährlichere Substanzen wie Alkohol und Tabak in der Gesellschaft akzeptiert werden, ebenso Pharmaprodukte mit hohem Suchtpotential. Es wird an Gesetzen festgehalten, die wenig wirkungsvollen Jugendschutz beinhalten, die tatsächliche Gefährlichkeit nicht berücksichtigen, Polizei und Gerichte überlasten sowie die Bürger Jahr für Jahr Milliarden an wirkungslos eingesetzten Steuergeldern kosten."

Es gibt ein Grundbedürfnis des Menschen auf einen Rausch. Nicht umsonst haben Rauschmittel - Drogen - eine jahrtausendealte kulturelle Tradition. Sie können einerseits "Genussmittel" sein und Ihre Kreativität sowie Ihr Empfinden steigern - aber sie können Ihren Körper auch in die schlimmsten Abhängigkeiten treiben und Ihre Gesundheit gründlich ruinieren. Es liegt in erster Linie an Ihnen selbst, was Sie daraus machen - und was Sie anderen vorleben.

In diesem Sinne: Prost!



Weblinks:

DasGehirn.info: Drang nach mehr
https://www.dasgehirn.info/entdecken/drogen/drang-nach-mehr-4689/

Zeit: Drogenkonsum in Deutschland.
http://www.zeit.de/wissen/2014-04/drogenkonsum-deutschland-uebersicht

Spiegel: Geringe Lebenserwartung: Wodka bringt Russlands Männer früh ins Grab
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/alkohol-wodka-bringt-russlands-maenner-fruehzeitig-ins-grab-a-950222.html

FAZ: Machen wir Frieden mit den Drogen (2012)
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/legalitaet-als-letzter-ausweg-machen-wir-frieden-mit-den-drogen-11734267.html

Parteiprogramm der Piratenpartei: Drogenpolitik
http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Drogenpolitik

Piratenpartei: Neustart Drogen- und Suchtpolitik
http://wiki.piratenpartei.de/Wahlen/Bund/2013/Wahlprogramm#Neustart:_Drogen-_und_Suchtpolitik

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung (hübsche Bezeichnung!)
http://drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht.html

DasGehirn.info: Sucht – Motivation zu schlechten Zielen
http://dasgehirn.info/denken/motivation/sucht-2013-motivation-zu-schlechten-zielen/

(Spiegel online) Bewusstseinserweiterung für Bundesbürger: Die Sucht der Deutschen
http://www.spiegel.de/video/bewusstseinserweiterung-fuer-bundesbuerger-die-sucht-der-deutschen-video-1254658.html#ref=vee

(ZEIT online) Studie: Deutsche trinken im Schnitt 9,6 Liter reinen Alkohol im Jahr
http://www.zeit.de/news/2013-04/03/deutschland-studie-deutsche-trinken-im-schnitt-96-liter-reinen-alkohol-im-jahr-03132805

Acute Cannabinoids Impair Working Memory through Astroglial CB1 Receptor Modulation of Hippocampal LTD

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